„Der Ursprung liegt auf Bali … und in der Leidenschaft fürs Shopping!“
– Aurore Laroche

In den Koffern aus Bali
Die Eröffnung der Boutique entstand aus einer einfachen Überlegung: Wir ließen ohnehin bereits Container aus Bali für den Campingplatz kommen. Und bei einem Container gilt es, das maximale Ladegewicht optimal auszunutzen. Also begannen wir, Kleidung, Schmuck und Dinge, die man in Frankreich nicht finden konnte, dazuzupacken. Und daraus entwickelte sich schließlich ein richtiges Geschäft. Gemeinsam mit Véro eröffnete ich einige Jahre lang Boutiquen an der Côte d’Azur und in anderen Teilen Frankreichs. Wir gründeten außerdem eine Marke namens „Yemoja“, die Prinzessin der Perlen, und wurden dabei von einem ehemaligen Chefzeichner von Christian Dior beraten.
Wir hielten uns damals ein wenig für Modedesignerinnen. Wir entwarfen unsere eigenen Designs, fertigten unseren Schmuck selbst an und ließen uns von Kleidern großer Modehäuser inspirieren. Ich erinnere mich noch an ein Kleid nach dem Vorbild von Louis Vuitton, aus grober Lochspitze und genau auf meine Größe zugeschnitten. Nur hatten wir vergessen, die Baumwolle vorzuwaschen. Nach der ersten Wäsche wurde aus dem knielangen Kleid ein langes Hemd. Eine ziemlich lustige Erfahrung als Modedesignerin!
Das Abenteuer dauerte, solange es eben dauerte. Mode ist ein echtes Handwerk. Wir haben daraus gelernt und das behalten, was wirklich funktionierte: die Boutique von Esterel Caravaning – diejenige, die schon immer den größten Erfolg hatte.

Die ganze Welt als Lieferant
Seitdem haben wir unsere Methode verfeinert. Jede Reise ist eine Gelegenheit, neue Produkte aufzuspüren. Im Oktober auf Bali stelle ich eine Sammellieferung von rund tausend Artikeln zusammen: etwas Dekoration, Schmuck, Kleidung … Ein dreitägiger Zwischenstopp in Delhi auf dem Rückweg aus dem Himalaya? Echte Kaschmir-Pashminas, im Gepäck mitgebracht und für 45 Euro pro Stück verkauft. Aus Marokko bringen wir Körbe mit. Während der Corona-Zeit, als die Wege nach Asien versperrt waren, brachte uns eine korsische Freundin auf Italien, genauer gesagt auf Prato bei Florenz. Vier Stunden Fahrt, eine einwandfreie Qualitätskontrolle und hochwertige Baumwoll- und Leinenstoffe. Wir fahren noch heute dorthin.
Auch die Pariser Messen Maison & Objet und Who’s Next sind Gelegenheiten, besondere Entdeckungen zu machen, wie etwa die Sonnenbrillen eines spanischen Designers. Die Idee bleibt immer dieselbe: Produkte anzubieten, die man nirgendwo sonst findet.

Eine Herrenkollektion
Viele Jahre lang war die Boutique ausschließlich auf Damenmode ausgerichtet. Dann entwickelte Hanna, meine Schwiegertochter, die Herrenkollektion mit Bermudashorts sowie Hemden aus Leinen und Baumwolle. Und sie ist ein außergewöhnlicher Erfolg. Mittlerweile bieten wir sogar passende Eltern-Kind-Outfits an: Herrenhemd und Hemd für kleine Jungen, Damenkleid und Kleid für kleine Mädchen.
Hinzu kommt die Kollektion Esterel Caravaning, die anlässlich unseres 40-jährigen Jubiläums ins Leben gerufen wurde: Strandtücher, kleine Taschen, Taschen, Goodies … Eine weitere Erinnerung zum Mitnehmen, zusätzlich zur Tasche bei der Ankunft und zum Regenschirm bei der Abreise. Die Familien fahren mit einer Erinnerung an Esterel nach Hause.

Auch im Winter
Seit drei Jahren ergänzt eine Winterkollektion das Sortiment. Eine weitere Möglichkeit, auch während der Nebensaison mit unseren Familien verbunden zu bleiben: Strickwaren, Pashminas, Westen, Pullover … Und am Ende jedes Sommers findet der große Schlussverkauf statt: die gesamte Kollektion mit 50 % Rabatt, solange der Vorrat reicht. Ein Termin, den unsere Stammgäste längst gut kennen!

Unter uns: Caravaning auf dem Laufsteg

Die Modenschauen bei Esterel Caravaning begannen vor rund dreißig Jahren. Damals fanden sie rund um den Pool statt, mit Marken wie Panzeri oder Soraya. Und die Models? Unsere Animateure und die Familien. Schon damals.
Später verschwanden die Modenschauen für einige Jahre, bevor sie 2020 in der Boutique ihr Comeback feierten: neue Kollektionen, verschiedene Themenwelten und Outfits aus Asien, Italien und Spanien. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liefen über den Laufsteg, und auch einige Familien machten mit. Fünf Jahre lang verwandelte sich der Patio für einen Abend in einen echten Laufsteg.
In diesem Jahr legen die Modenschauen eine Pause ein. Sie erfordern viel Arbeit und Vorbereitung. Andere Konzepte werden folgen. Denn genau so funktioniert Esterel Caravaning seit fünfzig Jahren: Wir erfinden Neues, wir probieren aus, wir entwickeln uns weiter.
– Aurore



